Huhu,
schöner Entwurf, allerdings habe ich so ein paar kleine Zweifel. Also ich komme auf 28 Götter bzw. Göttergeschlechter
- Tagelöhner - der Sonne - Dahzbog ? gehört bestimmt nicht zu den Göttern
nö ich mach das mal kürzer
also 66,66% die hier stehen sind keine Götter
sondern irgendwelche Lebenskräfte oder Elfen. Ich übernehme jetzt nur mal die Götter bitte nicht den Rang beachten, da diese nochmal überdacht werden müssten:
W0 - Bettler - des Frühlings - Balder
W7 - Handwerksmeisterin/Handwerksmeister - des Rechts - Forseti
W8 - Kauffrau/Kaufmann - des Lichts - Thor
W9 - Zunftmeisterin/Zunftmeister - des Mondes - Mani
W12 - Freifrau/Freiherr - des Glücks - Gefjon
W15 - Großfürstin/Großfürst - des Meeres - Ägir
W16 - Herzogin/Herzog - des Himmels - Tiwaz
W21 - Kaiser/Kaiserin - der Liebe - Freya
Also ich komme auf 8 Götter
Zur Ergänzung und zur übersicht für die anderen hier jetzt die Götter und Göttergeschlechter
Aegir (Hler altnordisch für Meer): Nordgermanischer Meerriese
Gatte der Ran. Bei einem Gelage für die Asen ließ er leuchtendes Gold in die Hallen tragen, so dass diese wie von einem Feuer erhellt wurden. Das Gold versuchte man als das Leuchten des windstillen Meeres zu interpretieren. Die Wellen des Meeres werden in der altnordischen Dichtung als Aegirstöchter umschrieben.
Asen: Germanisches Göttergeschlecht
Die Asen leben in Asgard. Der Namen wird von altnordisch ass (Pfahl, Balken) abgeleitet und könnte darauf schließen lassen, dass die älteste Darstellung dieser Götter geschnitzt Pfähle waren. An der Spitze der Asen steht Odin, weiter gehören zu ihnen Thor, Tyr, Baldr, Heimdall und die Göttinnen Frigg, Nanna und Sif. Die Grenzziehung zu dem anderen germanischen Göttergeschlecht (Vanen) ist nicht einheitlich. Beim Weltuntergang (Ragnarök) werden die Asen von den daimonischen Riesen getötet; Odins Söhne Vali und Vidar gehören zu den überlebenden Göttern.
Balder (altisländisch Baldr, neuisländisch Baldur): Schöner, tapfer und milder Gott, Sohn Odins und der Frigg
Nordgermanischer Gott; nach der Edda ist er schön, tapfer und milde und von glänzendem Aussehen; sein Wohnsitz ist Breidablik (Breitglanz), der schönste Palast im Götterhimmel. Er ist Sohn Odins und der Frigg und der gute Gegenspieler des bösen Loki, der den blinden Hödur einen Mistelzweig auf Balder schießen lässt und ihn so tötet. Ein Versuch, Balder aus dem Reich Hel zurückzuholen, bleibt erfolglos.
Bestla: Tochter des Riesen Bolthorn
Nach der Edda die Tochter des Riesen Bolthorn und Mutter des Gottes Odin. Der Name Bestla wird gedeutet entweder als Bastspenderin (und damit im Zusammenhang als Eibengöttin) oder als Baumrinde; damit wäre Odin der aus einem Baum Geborene.
Bor(r): Sohn von Buri
Im germanischen Mythos der Sohn von Buri und Vater der Götter Odin, Vili und Ve. Im Kult spielte er gar keine Rolle.
Dag (Dagr): Der Tag
In der germanischen Mythologie der Sohn des Delling und der Nott (Nacht). Mit einem von dem Hengst Skinfaxi (Leuchtmähne) gezogenen Wagen umfährt er die Erde.
Delling (Dellingr): Morgenstern
Er ist der Gemahl der Nott (Nacht), mit der er den Dag Tag zeugt.
Disen (altnordisch Disir, althochdeutsch Idisi): Göttergruppe
Kollektivbezeichnung für germanische Fruchtbarkeits- und Schicksalsmächte in weiblicher Gestalt. An Vegetationsgottheiten erinnert das im Herbst vollzogene Disenopfer (disablot). Weiter galten die Göttinnen als Geburtshelfer, in dieser Funktion trägt Freya den Manen Dis der Vanen (Vanadis). Bei den Westgermanen übernahmen die Idisen die Rolle von Schicksalsfrauen und Kampfgottheiten (so auch imk 1. Merseburger Zauberspruch): In der Edda werden Walküren und Nornen auch als Disen bezeichnet.
Forseti: Vorsitzer
Nach der Snorra-Edda ist er ein Sohn Balders, wohnt in dem glänzenden Saal Glitnir und spricht Menschen und Göttern Recht.
Frigg (Frija, Frea): Geliebte Gattin
Germanische Göttin, die einerseits von starker Sinnlichkeit ist, bei der andererseits aber doch das mütterliche Prinzip überwiegt. Ihr Name wird als Geliebte wie auch als Gattin übersetzt. Sie ist Beschützerin des Lebens und hat an ihres Gatten Odin Weisheit teil. Der Wochentagsname dies Veneris ( Tag der Venus) wurde von den Germanen als Tag der Frija (Freitag) übernommen.
Gefjon: Geberin
Aus dem Geschlecht der Asen. Sie ist eine Göttin des Glücks und des Segens.
Heimdall: Der Hellleuchtende
Germanischer Gott in der Form eines Himmelswächters; seine Wohnung heißt Himibjörg (Himmelsberg). Er ist der Sohn von neun Riesenmädchen. Man vergleicht des Gottes Namen auch mit einem poetischen Word für Widder (heimdali) und folgert einen Widdergott als Mittelpunkt. Nach einer Stelle der Völuspa wollte man in ihm den Stammvater der Menschen blicken. Als Wächter der Götter steht Heimdall an der Brücke Bifröst (Milchstrasse?) und kündigt durch Blasen auf dem Gjallarhorn den Beginn der Ragnarök an. Die Verbindung des Horns mit dem Weltenbaum führte auch zu einer Deutung Heimdalls als Personifikation der axis mundi.
Höd(u)r: Sohn Odins
Obwohl sein Name Streit, Kampf bedeutet, lässt nichts auf kriegerische Züge schließen. Im Mythos ist Hödr blind; er beurteilt die Menschen nicht nach ihrem äußeren Erscheinung, sondern nach ihrem inneren Wert. Auf Anstiften des heimtückischen Loki tötet er unwissentlich seinen Bruder Balder. Er selbst wird schließlich von Balders Rächer Vali erschlagen.
Hönir: Geber des Verstandes und der Gefühle
Zusammen mit Odin und Lodur bei der Anthropogpnie beteiligt, Odin gab den ersten Menschen das Leben, Lodur die Sprache, das Gesicht und das Gehör, Hönir verdanken sie Verstand und Gefühl. Von Hönir heißt es, dass er der schnellste Läufer und der beste Jäger sei.
Jörd: altisländisch Erde
Nach der Snorra-Edda die Tochter und zugleich Gattin von Odin; sie gilt wie Fjörgyn als Mutter Thors.
Magni und Modi: der Starke und der Zornige
Die Söhne von Thor, deren Name der Starke und der Zornige bedeuten und damit eigentlich Personifikationen zweier hervorstechender Eigenschaften des Donnergottes sind. Die beiden überleben den Weltuntergang und sind Erben von Thors Hammer Mjölnir.
Mani: Mondgott
Sohn von Mundilferi und Bruder der Sonne. Mani lenkt das Mondgefährt am Himmel. Beim Weltuntergang wird der Mond von einem Wolf verschlungen.
Njörd: Gebieter über Wind, Meer und Feuer
Er stammt von den Vanan ab und lebt bis zum Weltende bei den Asen. Njörd gebietet über Wind, Meer und Feuer. Er ist unermesslich reich, spendet den Bauern Ernteglück und verhilft den Fischern zu einem guten Fischfang, hat also eine Funktion eines Fruchtbarkeitsgottes. Besondere Verehrung genoss Njörd in Westnorwegen als Meergott. Seine Kinder sind Freyr und Freya.
Odin (niederdeutsch Wodan, oberdeutsch Wuitan): Oberste der Asen
Gemahl der Frigg. Er ist Gott des Krieges, Schirmherr der Helden und Vater der Toten; seine Dinerinnen sind die Walküren. Wolf und Rabe sind die dem Gott geweihten Tiere; zwei Raben, Hugin und Munin, raunen ihm ins Ohr, was sie auf ihrem Flug durch die Welt gesehen haben. Der Namen Odin/Wodan hängt mit dem Wort Wut (Erregung) zusammen. Wodan ist der Gott der Ekstase, des Zubers und der Dichtkunst; um Weisheit zu erlangen, opfert er ein Auge. In Sagen und Volksglauben tritt er als einäugiger Krieger mit Speer oder als Wanderer mit Schlapphut und blauem Mantel auf. Ausserdem ist er auch Führer des Wilden Heeres der dahinziehenden Seelen. Sein häufiger Gestaltwandel (u.a. Adler und Schlange) und seine Vorlieben für Verkleidungen führen zu dem Beinahmen Grimnir (der Mashierte). Andere kennzeichnende Beinahmen sind Yggr ( der Schreckliche), Bölverkr (der Unruhestifter) und Hangagud oder Hangatyr (Hängegott) im Hinblick auf die kultischen Menschenopfer wie auch auf Odins Selbstopfer, bei dem er vom eigenen Speer verwundet am Weltenbaum Yggdrasil hängt. In Nordwesteuropa und England ist der Mittwoch nach ihm benannt. IM Mythos wird Odin beim Weltuntergang von Fenrir verschlungen.
Ostara / Estora: Die Personifikation der aufsteigenden Sonne
Bezeichnet auch das Osterfest (Ostarun) Name und Funktion der Göttin sind verwandt mit der griechisten Eos und der römischen Aurora; es ist die Personifikation der aufsteigenden Sonne, von den Germanen nicht auf die Tageszeit (Morgenröte), sondern auch die Jahreszeit (Frühling) übertragen. Ungeklärt ist, ob die Göttin ihren Namen von dem Ostermonat (April) hat oder umgekehrt.
Sol: Sonne
Tochter des Mundilfei, Schwester des Mani. Ihr Gefährt wird von zwei Pferden namens Arvakr (der Frühwache) und Alsvidr (der Allgeschwinde) über den Himmel gezogen.
Thor (Thunar, Donar): Gewitter und Fruchtbarkeitsgott
Aus dem Geschlecht der Asen, Sohn Odins und der göttlich personifizierten Erde Jörd): Er fährt in einem von zwei Böcken gezogenen Wagen und besitzt den Wurfhammer Mjölnir. Die Edda bezeichnet ihn als stärksten aller Götter, der diese wie auch die Menschen vor den daimonischen Riesen verteidigt. Zur Zeit Ragnarök tötet er die Midgardschlange, geht aber nach seinem Sieg selbst zugrunde. Von Thor erhofft man sich Segen bei der Eheschließung und Schutz des Viehs und der Saaten. Der ihm geweihte Baum ist die Eiche. In der interpretatio romana entspricht ihm Herkules oder Jupiter; unter den Wochentagen ist ihm er Donnerstag zugeordnet. Des Gottes Söhne sind Magni und Modi.
Tyr (Tiwaz, Tiw, Ziu): Kriegs- und Richtergott
Etymologisch verwandt mit dem griechischen Zeus und dem altindischen Dyaus. Bei den alten Germanen zunächst Himmelsgott, dann von Odin verdrängt. Schon die Römer erklickten in Tyr einen Kriegsgott. Tyr war nicht nur Gott des Krieges, sondern auch des Rechts; sein Speer ist sowohl Waffe als auch Zeichen der richterlichen Gewalt. Seinen rechten Arm verlor er bei der Fesselung des Wolfes Fenrir; im Ragnarög fällt er im Kampf gegen Garm.
Ull(r) (Wulthus): Der Herrliche
Er ist seht in enger Beziehung zur Rechtsordnung (Auf seine Ring wurden Eide geschworen) und er wird im Zweikampf als Beschützer angerufen. Einerseits hat er die Züge eines Wintergottes, andererseits steht er mit den Mächten der Fruchtbarkeit in Verbindung.
Vali: Der Rächer
Sohn Odins und der Rind. Er war erst eine alt, als er den Tod Balders rächte und dessen Mörder Hödur tötete.
idar: Rachegott Der weithin Herrschende
Sohn Odins und der Riesentochter Gridr. Er ist der Rachegott, der Vergeltung übt für den Tod Odins beim Weltuntergang, indem er den Fenriswolf besiegt. Zusammen mit seinem Halbbruder Vali wird Vadar nach dem Ragnarök in der erneuerten Welt herrschen.
Vili und Ve (Wili und We): Wille und Heiligkeit
Sohne des Bor und Brüder Odins. Die drei Brüder erschaffen aus den Körperteilen des von ihnen erschlagenen Urriesen Ymir die Erde und aus seinem Blut das Meer.
Vor (Wara): Die Vorsichtige
Ihr sind die Eide heilig, weiter ist sie Hüterin der Ehe.
Das sind jetzt 28 und werde mal in der nächsten Zeit eine Reihenfolge da hinein zu bringen.
Danke für die Zeit, die ihr hier zum lesen verbracht habt.
Bitte macht vorschläge
Gruß Grisuu
